Bevor Ich was sage will Ich anmerken, dass der Beitrag keine Einladung ist sich menschenverachtend über bestimmte Personengruppen wie z.B. Sinti und Roma zu äußern.
Als jemand der in der Innenstadt wohnt und außerordentlich oft zum Wasserturm spaziert ist mir in letzter Zeit vermehrt aufgefallen wie viele Leute in der Gegend um Geld betteln. Es gibt die bekannten Charaktere die immer an derselben Stelle stehen: Die unter 1,0 m kleine Frau beim Grimminger, der korpulente Typ am Paradeplatz der direkt am Boden liegt und nach Zigaretten frägt, noch ein korpulenter Mann im Rollstuhl der einfach wortlos mit der Hand offen bis zu 8 h lang da sitzt (was Ich auch nur weiß weil Ich binnen 8 h da 3x vorbei bin), die blonde barfüßige Frau bei McDonalds, die Asiatin in der selben Gegend die ganz offensichtlich permanent auf Fentanyl ist und unentwegt auf den Boden starrt, etc.
Aber mittlerweile wird man auch immer öfter von Passanten nach Geld angesprochen, sodass Ich (grundsätzlich immer Kopfhörer tragend) schon - noch bevor das erste Wort gesprochen wurde - sage, dass Ich kein Geld habe. Als Ich das letztens gemacht habe wurden Bettler auch zunehmend aggressiv, auf meine Anmaßung hin sie nicht mal aussprechen zu lassen.
Wie geht ihr damit um? Gebt ihr Geld, vor allem wenn es immer dieselben Leute sind? Ich möchte aus Prinzip nichts geben, und Ich führe auch grundsätzlich sehr wenig Bargeld, aber verstehe natürlich die Situation in der sich die Menschen befinden. Gerade weil immer wieder Diskussionen über das Konzept "Stadtbild" fallen (wozu Ich auch wirklich ekelhaft hetzerische Videos auf Youtube über unsere (wie Ich finde trotzdem schöne) Stadt Mannheim gefunden habe), würde Ich gerne mal erfragen wie Ihr diese Situation wahrnimmt. Einerseits finde Ich es "normal" und weiß, dass es das in jeder Stadt gibt, aber je mehr man damit konfrontiert wird, desto mehr denkt man auch darüber nach.