(Kurz zu mir: Ich persönlich habe mein ganzes Leben schon einen relativ großen Fokus auf Geld. Für mich war schon immer klar, dass ich nicht mein ganzes Leben lang arbeiten will, dass mich mir keine Gedanken darüber machen will ob ich mir ein Eigenheim leisten kann, ob ich essen gehen kann, ob ich oder meine Kinder Tätigkeit XYZ ausüben können oder wo auch immer ich wie lebe.
Ich habe keine wirkliche „Passion“, das was dem am nächsten kommt ist wahrscheinlich der Traum möglichst früh ein möglichst großes Vermögen zu haben. Deswegen gehe ich auch einen Karriereweg den ich zwar nicht hasse, aber wenn ich beispielsweise durch eine Erbschaft oder Lotto meine finanziellen Ziele schon erreicht hätte, würde ich diesen Weg nicht gehen.)
Ich werde dieses Ziel unter anderem auch dadurch erreichen, dass ich andere Leute anstelle, mit denen ich Plus mache, was ich auch in keinster Weise schlimm finde, weil das in jeden Unternehmen dieser Welt so ist. Solange man alle gut behandelt und respektvoll behandelt sehe ich darin nichts schlimmes.
Dadurch werde ich auch beispielsweise 10, 20, 30, X- mal so viel Geld haben obwohl ich nur 2 oder 3 mal so viel gearbeitet habe bzw. werde ich wohl aufs ganze Leben weniger als viele Angestellte gearbeitet haben und trotzdem sehr viel mehr Vermögen besitzen, einfach dadurch, dass ich in meinen jungen Jahren sehr viel mehr als der Schnitt arbeite.
Das schaffe ich dadurch, dass ich alle Vorteile und Privilegien die ich habe nutzen werde. Ist das Fair bzw. hat jeder die gleichen Möglichkeiten? - Nein, aber ich will ein möglichst gutes Leben leben und falls was übrig bleibt bin ich gern bereit anderen Menschen zu helfen. Aber ich bin meine erste Priorität und das finde ich nicht schlimm.
Nichts, von dem was ich gerade geschrieben habe finde ich schlimm bzw. finde ich alles komplett menschlich. Trotzdem würde ich das nie laut aussprechen, weil ich ganz genau weiß, dass mir in der Öffentlichkeit viel Unverständnis entgegengebracht werden würde bzw. mir auch schon viel Unverständnis entgegen gebracht wurde oder so Sätze wie „Geld ist nicht alles“ kommen, obwohl ich das ja nie gesagt habe.
Ich verstehe einfach nicht, warum so ein Ziel nicht genau gleich wie behandelt wird wie beispielsweise das Ziel eine Familie zu gründen, das Ziel im Ausland zu leben oder einen bestimmten Job auszuüben. Im Endeffekt ist es doch alles Typ Sache und kein Ziel oder Lebensweg sollte als besser oder schlechter betrachtet werden.
Edit 1: Als „Reich“ würde ich mal Menschen ab ein paar Millionen Nettovermögen definieren, ich denke manche hier denken, dass ich der nächste Elon Musk werden will. Außerdem sind Gesundheit, Erlebnisse und Zeit mit anderen Menschen die einem wichtig sind 10 mal wichtiger. Genau deshalb will ich ja diesen Weg gehen. Man muss halt den persönlichen Sweetspot zwischen Lebenszeit und Arbeit finden, sodass man davon auch etwas hat.